1. Änderung der Regelung über die Kreditwürdigkeitsprüfung

Nach Kritik des IVD und der Kreditinstitute hat die Bundesregierung sich darauf geeinigt, die Regelungen über die Kreditwürdigkeitsprüfung bei der Vergabe von Wohnimmobilienkrediten zu entschärfen. Hürden für ältere Menschen, Familien, Zeitarbeiter und Selbstständige sollen beseitigt werden. Darauf haben sich das Bundesfinanz- und das Verbraucherschutzministerium geeinigt. Das Kabinett soll in der kommenden Woche die Änderungen beschließen.

Hintergrund ist eine EU-Richtlinie, die zum 21. März 2016 in deutsches Recht umgesetzt wurde. Aufgrund der Erfahrungen in Spanien und Irland wollte die EU erreichen, dass die Kreditwürdigkeitsprüfung auch im Interesse des Darlehensnehmers durchgeführt wird. Das Kreditinstitut darf derzeit einen Kredit nur gewähren, wenn wahrscheinlich ist, dass der Darlehensnehmer das Darlehen vertragsgemäß zurückzahlen kann. Das gilt unabhängig vom Wert der beliehenen Immobilie. Laut Sparkassenverband ist die Vergabe von Baufinanzierungen seitdem deutlich zurückgegangen. Bereits im Sommer hat der IVD darauf hingewiesen, dass der deutsche Gesetzgeber damit über die Vorgaben der EU-Richtlinie hinausgeschossen ist.


Mitte Oktober stellten die Länder Baden-Württemberg, Bayern und Hessen im Bundesrat eine Initiative zur Lockerung der Vorgaben vor.

IVD-Newsletter Dezember 2016

Immobilienverkauf: Laien unterschätzen oft den Aufwand!

Ein Haus oder eine Wohnung erfogreich verkaufen - angesichts des aktuellen Immobilienbooms, sollte doch eine einfache Angelegenheit sein... So denkt mancher Eigentümer und möchte den Verkauf gerne selbst in die Hand nehmen. Doch das ist oft leichter gesagt als getan. Wer sich näher mit dem Thema befasst, stellt schnell fest, wie aufwändig und vielschtig dieser (vermeintlich einfacher) Prozess ist!

Bei der Immobilienbewertung sollte man auf den Profi vertrauen. Umfassende Kenntnisse des örtlichen Immobilienmarktes spielen ebenso eine Rolle, wie die objekte Bewertung der Bausubstanz und den Zustand der technischen Anlagen. Wir stellen oft fest, dass der Selbstverkäufer mit seinen Preisvorstellungen daneben liegt. Im schlechtesten Fall kann es dazu führen, das bares Geld verschenkt wird, weil das Objekt zulange erfoglos am Markt angeboten wird und am Ende das Objekt keinen Käufer findet.

Diese Probleme lassen sich oft schon im Vorfeld eines Verkaufs mit einer Immobilienbewertung umgehen. Das ist wichtig, da viele Faktoren den Wert einer Immobilie beeinflussen. Feine, aber entscheidende Unterschiede in Lage oder Ausstattung lassen sich nur vor Ort durch eine entsprechende fachliche Untersuchung herausfinden. Deshalb kann eine Immobilienbewertung immer erst nach der Besichtigung durch einen Sachverständigen erfolgen. (Fortsetzung folgt)

Stand: 01.12.2016


Neubaupreise für Wohnungen stiegen um 2,1 %

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Deutschland lagen im Februar 2013 um 2,1 % höher als im Februar 2012. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Bei der letzten Erhebung im November 2012 hatte der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat noch 2,5 % betragen. Von November bis Februar kletterten die Neubaupreise um 0,7 %. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden stiegen binnen Jahresfrist (Februar 2012 bis Februar 2013) um 2,7 %. Bei den Nichtwohngebäuden kletterten die Baupreise um 2,2 %, der Bau gewerblicher Betriebsgebäude verteuerte sich um 2,1 %.Quelle: THOMAS DAILY NEWS vom 09.04.2013

Mannheim: Neuer Stadtteil auf 4-ha-Areal am Bahnhof geplant

Die Stadt Mannheim will das alte Postareal nahe dem Hauptbahnhof in Abstimmung mit den Grundstückseignern Lone Star und Dundee International neu entwickeln. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung TD sagte, sind auf dem 4 ha großen Areal zwischen Heinrich-von-Stephan-Straße, Heinrich-Lanz-Straße und Reichskanzler-Müller-Straße insgesamt 110.000 m² BGF vorgesehen. Je ein Drittel der Gesamtfläche solle nach den bisherigen Planungen auf Hotels/Boardinghäuser, Büros und Wohnungen entfallen. Den städtebaulichen Entwurf für das Areal erarbeitete das Darmstädter Büro Planquadrat. Demnach soll u.a. der bisherige Standort der Post am Willy-Brandt-Platz einem Hochhaus für Hotel- oder Büronutzung weichen. Die Planungen werden voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen, in fünf Jahren soll alles fertig sein. Quelle: THOMAS DAILY NEWS vom 13.03.2013

IVD empfiehlt: Immobilien jetzt verkaufen!
Während alle Welt Kaufmöglichkeiten auf den deutschen Immobilienmärkten sucht, empfiehlt der IVD Eigentümern von Wohnimmobilien in Wachstumsregionen, über einen Verkauf nachzudenken. Vizepräsident Jürgen Michael Schick räumt selbst ein, dass das merkwürdig klingt, weist aber darauf hin, dass die derzeit große Nachfrage kräftige Gewinnmitnahmen erlaube. Im nächsten Jahr werde die Preiskurve abflachen, bevor sie ihren Höhepunkt erreiche. Danach werde es für Verkäufer schwieriger, Interessenten zu finden. "Der richtige Zeitpunkt für die Veräußerung ist kurz vor dem Peak - mit anderen Worten: jetzt", so Schick. Ein weiteres Argument sei das derzeitige Zinstief. Die günstigen Fremdkapitalbedingungen vergrößern die Käuferklientel, infolgedessen können Verkäufer höhere Preise verlangen! Quelle: THOMAS DAILY NEWS vom 28.11.2012

9,5 Billionen Euro Immobilienvermögen in Deutschland

Das Immobilienvermögen in Deutschland beträgt zurzeit 9,5 Billionen Euro. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrem Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Danach ist etwa die Hälfte des Vermögens der privaten Haushalte in Immobilien investiert. Von der Verwendung des Bruttoinlandsproduktes sind 2011 rund 560 Milliarden Euro oder 22 Prozent auf Immobilien entfallen. Das sind zum einen Hochbauinvestitionen und zum anderen Konsumausgaben der privaten Haushalte für das Wohnen.

 

Noch immer keine Einigung zur Sanierungs-AfA

Die für den 21. November angesetzte Diskussion im Vermittlungsausschuss um die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung wurde abermals verschoben. Presseberichten zufolge konnten sich die Unterhändler der SPD am Vorabend der Sitzung des Vermittlungsausschusses bei einem Treffen mit Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) nicht auf einen Kompromissvorschlag der Regierung verständigen. Die Beratungen wurden nun für den 12. Dezember angesetzt. Quelle: IVD Newsletter vom 23.11.2012

vdp-Index: Immobilienpreise im 1. Quartal weiter gestiegen

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien und für Büroimmobilien sind im 1. Quartal weiter gestiegen. Der vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erstellte Index für selbst genutztes Wohneigentum legte im Vergleich zum Vorquartal um 0,8 % zu, im Jahresvergleich beträgt das Plus 2,6 %. Dabei verteuerten sich sowohl die Ein- und Zweifamilienhäuser als auch die Eigentumswohnungen. Gut entwickelt hat sich auch der Büromarkt: Der Kapitalwertindex für Büroimmobilien erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 %. Grund für den Anstieg seien steigende Neuvertragsmieten infolge der gestiegenen Nachfrage nach Büroflächen, so der vdp. Der Mietindex für Büroflächen stieg im Quartalsvergleich ebenfalls um 0,4 % und im Jahresvergleich um 3,9 %.

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 16.05.2012

Neustadt/Weinstraße: GDA investiert 15 Mio. Euro in Seniorenwohnanlage

Die Gemeinschaft Deutsche Altenhilfe (GDA) will rd. 15 Mio. Euro in ihren Wohnstift im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße investieren. Zwei der drei Wohnblöcke sollen in den kommenden sechs Jahren energetisch saniert und modernisiert werden. Der dritte Wohnblock wird abgerissen und durch zwei Neubauten ersetzt. Geplant ist zum einen ein Pflegehaus mit knapp 40 Pflegeplätzen. Zum anderen soll ein "Retirement Village" mit 40 seniorengerechten Bungalows entstehen. Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 09.01.2012Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 26.10.2011

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 15.12.2011

Sanierungs-Afa: Regierung will Vermittlungsausschuss anrufen

Die Bundesregierung will das Gesetz zur Förderung von Gebäudesanierungen nun doch in den Vermittlungsausschuss schicken. Dieser Punkt steht zumindest auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Bundeskabinetts. Nach den Plänen der Regierung sollen Vermieter und Selbstnutzer von Immobilien für energetische Sanierungsmaßnahmen Abschreibungen von 10 % nutzen können. Wegen der zu erwartenden Steuerausfälle war ein erster Anlauf des Gesetzes im Sommer am Widerstand der Länder im Bundesrat gescheitert.

 

Einzelhandel: Konsumfreude lässt Mieten in Top-Lagen weiter steigen

Die Mietpreise für deutsche Einzelhandelsflächen in Top-Lagen dürften in den kommenden Jahren laut einer Studie der DG Hyp weiter steigen. Für die Wirtschaftszentren Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart erwartet die Bank in dieser Kategorie 2011 ein durchschnittliches Plus um 2,1 % und 2012 einen weiteren Anstieg um 1,8 %. Die Top-Lagen profitieren dabei laut Studie besonders von der Konsumfreude der Deutschen, die trotz Schuldenkrise anhalten dürfte. Weniger gut fallen die Prognosen für Handelsflächen in den Seitenlagen aus. Hier bewegen sich die Mieten seit 2000 auf einem nahezu unverändert niedrigen Niveau, und daran dürfte sich den Researchern der DG Hyp zufolge auch 2011 und 2012 nichts ändern.

Schuldenkrise und schwächelnde Banken belasten Büromärkte

Die Risiken an den gewerblichen Immobilienmärkten sind laut einer Studie der Helaba wieder klar gestiegen. Ungemach droht den Büromärkten u.a. durch die schwindende Flächennachfrage im Bankensektor und im öffentlichen Dienst. Am deutschen Bankenplatz Frankfurt etwa sei die Zahl der Stellen in der Finanzbranche seit dem Höchststand Ende 2008 bis Ende 2010 um 3 % und damit stärker als im Bundesdurchschnitt gefallen. Der Trend rückläufiger Beschäftigtenzahlen im Bankensektor dürfte sich laut Studie fortsetzen, da zahlreiche Banken in den letzen Wochen umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt haben. Im öffentlichen Dienst führe die hohe Verschuldung in vielen Ländern zum Abbau von Arbeitsplätzen. Auf absehbare Zeit dürfte somit die Flächennachfrage aus den beiden für die Büromärkte wichtigen Nachfragegruppen schwach bleiben. Komme es zur erwarteten weltwirtschaftlichen Abkühlung, könne dies nur schwer durch andere Branchen kompensiert werden.

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 07.09.2011

 

Heidelberg: Unmüssig investiert 30 Mio. Euro in Bahnstadt-Büroprojekt

Der Freiburger Bauträger Unmüssig investiert rd. 30 Mio. Euro in ein Büroprojekt in der Heidelberger Bahnstadt. Auf dem Baufeld S2 in der Speyerer Straße/Am Langen Anger soll unter dem Namen "Stadt-Tor" ein Neubau mit rd. 10.000 m² Miet- und Nutzfläche entstehen. Der erste Spatenstich wird am 20. September erfolgen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2013 vorgesehen. 3.000 m² Bürofläche seien noch verfügbar. Als Vermietungspartner fungieren Rich Immobilien, die Sparkassen Immobilien Heidelberg sowie Engel & Völkers Commercial.

Ludwigshafen: pantera revitalisiert 260 BASF-Wohnungen

Eine Objektgesellschaft der pantera AG hat vom BASF-Wohnungsunternehmen Luwoge 260 ehemalige Werkswohnungen in Ludwigshafen erworben. Die in der Leuschnerstraße in der nördlichen Innenstadt gelegenen Wislicenus-Höfe werden ab Herbst 2012 in vier Abschnitten revitalisiert und unter dem Namen "Neue Hofgärten" vermarktet. Die denkmalgeschützten Einheiten haben nach Angaben von pantera ein Verkaufsvolumen von rd. 30 Mio. Euro. Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden zu Preisen zwischen 2.400 und 2.500 Euro/m² angeboten. Mitte 2013 sollen die ersten 60 Wohnungen bezugsfertig sein.

Heidelberg: Baubeginn für zwei "Bahnstadt"-Wohnprojekte

Die Wiesbadener Soka-Bau investiert rd. 29 Mio. Euro in ein Wohnprojekt in der Heidelberger Bahnstadt. Geplant ist ein Gebäudekomplex mit 102 Mietwohnungen. Baubeginn ist noch im Herbst, die Fertigstellung ist für 2013 geplant. Derweil wurde der erste Spatenstich für das Bahnstadt-Projekt "WohnGut - an der Promenade" gesetzt. Im ersten Bauabschnitt werden 69 Wohneinheiten und 93 Pkw-Stellplätze errichtet. Das Investitionsvolumen liegt bei rd. 30 Mio. Euro. Das Projekt wird von der DIH Deutsche Wohnwerte und der Immobilientochter der Sparkasse Heidelberg realisiert. Bis Frühjahr 2013 soll der erste Abschnitt fertiggestellt sein. Auf dem insgesamt 116 ha großen Bahnstadt-Areal sollen künftig 12.000 Menschen leben und arbeiten.

 

 

 

 

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 12.08.2011

Gebäudesanierung: Bundesrat lehnt 10-%-AfA ab

Der Bundesrat stimmte am Freitag zahlreichen Gesetzen zum Atomausstieg und dem Energiepaket zu. Lediglich der steuerlichen Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und Änderungen im Steuerrecht versagten die Länder ihre Zustimmung. Zu beiden Gesetzen können nun Bundestag oder Bundesregierung den Vermittlungsausschuss anrufen. Der Bundesrat hatte entgegen den Empfehlungen seiner Ausschüsse auf diese Möglichkeit verzichtet. Damit können Vermieter und Selbstnutzer von Immobilien vorerst die Abschreibung energetischer Sanierungsmaßnahmen von 10 % nicht nutzen. Die Länder hatten schon im Vorfeld für den von ihnen zu tragenden Anteil von 57,5 % der bis 2022 entstehenden Steuerausfälle von jährlich 1,5 Mrd. Euro eine Gegenfinanzierung gefordert. Weiterhin sollte für Eigennutzer die Förderung unabhängig von der Progression gleich hoch ausfallen, um nicht Besserverdienende stärker zu berücksichtigen.

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 11.07.2011

 

 

 

Grunderwerbsteuer steigt ab März 2012 in Rheinland-Pfalz
Die Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz soll zum 1. März 2012 von 3,5% auf 5% steigen. So sehe es ein Gesetzentwurf vor, den die Landesregierung in der vergangenen Woche beschlossen habe, teilt das Finanzministerium mit. "Wir haben bewusst nicht den Jahresbeginn als Datum der Erhöhung gewählt. So hat der Steuerbürger Zeit, sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen", sagt Finanzminister Carsten Kühl. Im vergangenen Jahr habe das Land knapp 200 Mio. Euro an Einnahmen durch die Grunderwerbsteuer verbucht.

Quelle: Newsletter des IVD West 12/2011 vom 28.06.2011

King-Sturge-Index: Schuldenkrise drückt die Stimmung

Die ungelöste Schuldenkrise in Europa dämpft die gute Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Das King-Sturge-Immobilienklima ist nach zwei Rekordmonaten im Juni um 3,3 % auf 141,5 Zählerpunkte gesunken. Gelitten hat vor allem das Ertragsklima, das um 4 % auf 138,7 Zähler abfiel, aber auch das Investmentklima trübte sich ein (-2,5 % auf 144,3 Punkte). Die drei Teilsegmente verzeichneten allesamt Verluste: Das Büroklima, im Mai noch das einzige Segment mit einem Anstieg, verschlechterte sich um 3,3 % (auf 135,8 Zähler), bei Handelsimmobilien ging es um 3,5 % (auf 137,4 Zähler) runter und das Wohnklima fiel um 3,1 % (161,5 Punkte). "Nach einer Phase der Euphorie ist in der Immobilienwirtschaft wieder etwas mehr Zurückhaltung eingetreten", sagt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. Die Fundamentaldaten seien aber in Ordnung.

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 28.06.2011

 

 

Görtz baut Großbäckerei in Ludwigshafen
Etwa 8.000 qm groß soll der Gebäudekomplex werden, den die Bäckerei Görtz aus dem rhein-land-pfälzischen Neuhofen gerade in Ludwigshafen-Rheingönheim errichten lässt. Am Ortseingang soll bis Mitte 2012 in einem ersten Bauabschnitt ein Verwaltungs- und Verkaufsbereich mit knapp 1.200 m², sowie eine Produktion mit etwa 5.000 m² gebaut werden. Die Gastronomie soll 450 qm einnehmen. Für die Architektur ist Teepe Consult aus Neustadt an der Weinstraße verantwortlich.

Quelle: Newsletter des IVD 7/2011

 

Grunderwerbsteuer steigt in Rheinland-Pfalz auf 5 %

Die rot-grünen Koalitionsverhandlungen sind abgeschlossen. Ein Ergebnis der Verhandlungen ist die Anhebung der Grunderwerbsteuer um 1,5 Prozentpunkte auf 5 Prozent.
 

 

 

Wohnungsmarkt: Preise und Mieten steigen, aber mit weniger Dynamik

Die Preise und Mieten befanden sich im 1. Quartal  im Aufschwung, wenn auch mit weniger Tempo als im Vorjahr. Der F+B-Wohn-Index Deutschland stieg im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 % auf 101,5 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal liegt der Indexwert um 1,6 % höher. Teurer wurden vor allem die Eigentumswohnungen, deren Preise im Vergleich zum Vorquartal um 1,1 %, gegenüber dem Vorjahresquartal sogar um 3,3 % anzogen. Bei den Mehrfamilienhäusern (- 0,2 % gegenüber dem Vorquartal) ist die Zinswende hingegen bereits angekommen. Spitzenreiter im Ranking der 50 Städte mit mehr als 25.000 Einwohnern ist wiederum München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Eigentumswohnungen liegt in München bei 3.580 Euro, die Durchschnittsmiete beträgt 11,60 Euro/m². Lediglich beim Spitzenpreis wird die Stadt mit 6.780 Euro/m² von Hamburg mit 7.280 Euro/m² überholt.

 

 

 

 

Quelle: THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 2.05.2011

Baden-Württemberg: Kretschmann will Grunderwerbsteuer erhöhen

Die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg soll um einen Prozentpunkt von 3,5 % auf 4,5 % angehoben werden. Dies kündigte der designierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) laut einem Vorabbericht in den "Stuttgarter Nachrichten" an. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen will Kretschmann die Mehrkosten in Höhe von gut 250 Mio. Euro jährlich stemmen, die beim geplanten Ausbau der Kleinkindbetreuung anfallen, heißt es in dem Bericht. Die Grunderwerbsteuer kann seit 2006 von jedem Bundesland selbst festgelegt werden und variiert derzeit zwischen 3,5 % und 5,0 %. Einige der Länder, in denen der Satz noch bei 3,5 % liegt, ziehen Erhöhungen in Erwägung, etwa Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Angehoben wurde die Steuer zuletzt in Brandenburg (auf 5,0 %) und Thüringen (ebenfalls auf 5,0 %).

Baupreise: Wohngebäude erneut teurer geworden

 

 

Der Preise für den Neubau konventioneller Wohnungen in Deutschland sind auch im Februar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, legte der vierteljährlich ermittelte Baupreisindex um 2,6 % gegenüber Februar 2010 zu. Im Zeitraum November 2010 bis Februar 2011 erhöhten sich die Preise um 1,1%. Im November hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 1,6 % betragen. Auch bei Nichtwohngebäuden stiegen die Baupreise im Februar im Vorjahresvergleich: bei Bürogebäuden um 2,6 % und bei gewerblichen Betriebsgebäuden um 3,1 %.

 

 

 

Quelle: THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 21.04.2011

Bilfinger Berger: Ergebnis mehr als verdoppelt - Prognose übertroffen

Bilfinger Berger hat im Geschäftsjahr 2010 laut vorläufigen Zahlen sein Konzernergebnis mehr als verdoppelt: Im Vergleich zu 2009 erhöhte sich der Gewinn auf 284 Mio. Euro (+103 %, 2009: 140 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um rd. 98 % auf 343 Mio. Euro (2009: 173 Mio. Euro). Die Leistung nahm um 5 % auf 8,12 Mrd. Euro zu. Nach dem Ende des 3. Quartals hatte Bilfinger Berger einen Gewinn von mindestens 250 Mio. Euro und eine Leistung von rd. 8,0 Mrd. Euro erwartet. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet der Konzern mit einem "erheblich" über dem Vorjahreswert liegenden Konzernergebnis. Dazu werde insbesondere der Verkauf der australischen Tochter Valemus mit einem Veräußerungsgewinn von 160 Mio. Euro beitragen. Die endgültigen Zahlen wird Bilfinger auf seiner Bilanzpressekonferenz am 30. März veröffentlichen.

 

 

 

 

Quelle: THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 14.02.2011

Bulwien-Studie: Mannheim und Frankfurt haben die attraktivsten Freiflächen

Der deutsche Immobilienmarkt umfasst 396 km² Gewerbefreiflächen, die einen geschätzten Wert von insgesamt 19 Mrd. Euro aufweisen. Dies geht aus einer Studie von BulwienGesa im Auftrag von aurelis, DB Services Immobilien und RAG Montan Immobilien hervor. Bislang spielen vermietete Gewerbefreiflächen auf dem deutschen Investmentmarkt keine Rolle, so Bulwien. Vermietete Gewerbefreiflächen bieten laut Studie jedoch eine relativ hohe Ertragssicherheit: 51 % der analysierten befristeten Mietverträge und 47 % der unbefristeten Mietverträge laufen bereits länger als fünf Jahre. Das Mietniveau weist erhebliche Spreizungen auf und schwankt zwischen 0,10 Euro/m² und 6 Euro/m². Vereinzelt werden Spitzenmieten von bis zu 7 Euro/m² aufgerufen. Die attraktivsten Märkte für Freiflächenvermietungen sind Mannheim, Frankfurt/Main, Regensburg, München und Stuttgart. Am unteren Ende der Skala rangieren Cottbus, Frankfurt/Oder und Schwerin.

Quelle: THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 02.02.2011

BulwienGesa-Index: Preise für Wohnimmobilien deutlich gestiegen

 

 

 

 

Die Mieten und Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt sind 2010 im Schnitt um 1,6 % gegenüber 2009 gestiegen. Damit sei die Steigerung deutlich höher ausgefallen als im Vorjahr (2009: +1 %) und ungefähr gleich wie im Jahr 2008, heißt es im aktuellen BulwienGesa-Immobilienindex. Zu verdanken sei dieser Anstieg dem Wohnsegment mit einer Steigerung um 2,0 %. Gewerbeimmobilien legten lediglich um 0,9 % zu. Den höchsten Anstieg unter den einzelnen Teilindizes beobachtete BulwienGesa mit +3,8% bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen. Ebenfalls überdurchschnittlich legten die Mieten im Neubau zu (+2,5 %), die Preise bei Wiedervermietungen kletterten um 2,3 %. Einen leichten Rückgang gab es dagegen bei den Grundstückspreisen für Einfamilienhäuser (-0,3 %). Bei den Büromieten, die nur um 0,7 % stiegen, zeigten sich die Nachwirkungen der Krise laut BulwienGesa am deutlichsten.

Stand: 20.02.2011

 

 

Mannheim: Diringer & Scheidel eröffnet Fachmarktzentrum

Diringer & Scheidel hat im Mannheimer Süden das Fachmarktzentrum "Casterfeld Center" eröffnet. Auf dem insgesamt rd. 20.000 m² großen Areal entstanden rd. 11.000 m² Gewerbefläche. Das Investitionsvolumen betrug rd. 19 Mio. Euro. Carglass und der Reitsportausrüster Equiva haben ihre Geschäfte bereits eröffnet. Fressnapf, der TÜV-Südwest, ein Geschäft für Motorradzubehör sowie eine Tierarztpraxis eröffnen im Dezember. Diringer & Scheidel hat die U-förmige Immobilie errichtet und ist auch für das Gebäudemanagement und die Verwaltung des Centers zuständig.

Stand 06.12.2010

 

 

Mietrecht: Mieterbund kritisiert geplante Reform als unausgegoren

Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisiert das von der Bundesregierung geplante Mietrechtsänderungsgestz als "zum großen Teil unnötig, unausgegoren und einseitig". Energetische Modernisierungen ließen sich nicht durch erleichterte Mieterhöhungen und den Ausschluss von Mietminderungsrechten steigern, Mietnomadentum nicht durch die Einführung zusätzlicher Kündigungsgründe verhindern, so das Fazit von DMB-Präsident Franz-Georg Rips. Er plädiert vielmehr dafür, die Modernisierungsumlage von heute 11 auf 9 % zu senken oder energetische Modernisierungen nur noch über den Mietspiegel zu berücksichtigen. Den Ausschluss von Mietminderungsrechten während der Modernisierungsphase bezeichnet Rips als "reine Klientiel-Politik". Die geplante Möglichkeit, die Sanierungskosten auf den Mieter umzulegen auch wenn es zu keiner Reduzierung der Heizkosten komme, lehnt der Verband strikt ab. "Es kann nicht sein, dass Mieter - ohne einen Vorteil zu haben - für Klimaschutz- und Umweltschutzmaßnahmen deutlich höhere Mieten zahlen", so Rips.

 

 

 

 

IWH-Studie: Energie-Einsparpotenzial bei Altbauten überschätzt

Die energetische Sanierung von Altbauten bringt erheblich weniger, als allgemein angenommen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des IWH Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, die THOMAS DAILY vorliegt. Wie das IWH auf der Grundlage von Daten des Energiedienstleisters ista errechnet hat, sind sowohl der tatsächliche Energieverbrauch in unsanierten Immobilien als auch die unter Marktbedingungen realisierten Energieeinsparungen teilweise deutlich geringer als angenommen. Bei Altbauten aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg liege das Einsparpotenziel zwischen 10 und 15 %. Am höchsten ist das Potenzial bei Häusern aus den 60er Jahren, die Einsparungen von 20 bis 40 % erlauben. Das häufig genannte durchschnittliche Einsparziel von 50 % bei Altbauten werde aber auch hier nicht erreicht. Da zudem Gründerzeithäuser eine wesentlich bessere Energiebilanz als Nachkriegsbauten vor Ende der 70er Jahre aufweisen, empfehlen die Autoren der Studie differenzierte Förderrichtlinien für Altbauten.

 

 

Deutsche Hypo: "Kein Boom auf Investmentmärkten zu erwarten"

Auf den internationalen Immobilien-Investmentmärkten ist laut einer Studie der Deutschen Hypo vorerst nicht mit einem erneuten Boom zu rechnen. Gründe dafür seien die anhaltende Unsicherheit im Finanzierungsbereich sowie regulatorische Bedingungen durch eventuell verstärkte Eigenkapitalanforderungen und eine angedachte Bankenabgabe. Voraussetzungen für einen erneuten Aufschwung seien neben einem anhaltend niedrigen Zinsniveau eine deutliche Erhöhung der Anzahl an Investoren, die eine opportunistisch, Leverage getriebene Strategie verfolgen und ein funktionierender Kapitalmarkt auch für Verbriefungen. In den kommenden Monaten dürften sich neben den Risiken auch vermehrt Chancen aus dem sich verbessernden makroökonomischen Umfeld und dem andauernden niedrigen Zinsniveau ergeben. Dies lasse einen verhaltenen Aufschwung erwarten.

Quelle THOMAS DAILY vom 17.09.2010

 

 

HRE: Krisenbank braucht erneut Garantien für 40 Mrd. Euro

Der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate benötigt erneut staatliche Hilfen. Der Bund wird kurzfristig Garantien in Höhe von bis zu 40 Mrd. Euro zur Verfügung stellen. Damit soll die für September geplante Auslagerung von Risikopapieren  und belasteten Unternehmensteilen im Volumen von rd. 185 Mrd. Euro in die Bad Bank sichergestellt werden. Die Bürgschaften seien laut Bankenrettungsfonds Soffin bis Jahresende befristet. Die erneute Hilfestellung kam offensichtlich auch für die meisten Politiker überraschend. Parteiübergreifend wird kritisiert, dass die zuständigen Gremien nicht rechtzeitig informiert wurden. Noch in der vergangenen Woche hatte HRE-Chefin Manuela Better angedeutet, dass die Sanierung des Instituts gut vorankommt.

Basel III: Banken-Ausschuss einigt sich auf schärfere Kapitalregeln

Banken müssen künftig verschärfte Eigenkapital- und Liquiditätsregeln ("Basel III") einhalten. Darauf einigten sich am Wochenende nach monatelangem Tauziehen die Notenbanken und Bankenaufsichten aus 27 Ländern. Die neuen Vorschriften sollen von 2013 an stufenweise bis Ende 2018 eingeführt werden. Basel III sieht vor, dass Banken künftig 7 % "hartes Kernkapital", also Aktien und Gewinnrücklagen, statt wie bisher 2 % vorhalten müssen. Darin enthalten ist ein Sicherheitspuffer von 2,5 %. Mit den neuen Regeln soll verhindert werden, dass bei Krisen erneut zahlreiche Institute mit Staatshilfen gerettet werden müssen. Für deutsche Banken, die noch keine Aktiengesellschaften sind, soll eine zehnjährige Übergangsfrist gelten. Das Reformpaket muss nun noch von den Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Wirtschaftsnationen (G20) in Südkorea abgesegnet werden.

Quelle: THOMAS DAILY Morning News vom 13.09.2010

 

 

 

 

 

Knapp die Hälfte genehmigter Wohneinheiten entsteht in Städten

Dass die Zahl genehmigter Wohneinheiten im Neubau 2009 um 3,8% nach oben ging, ist in erster Linie auf das Genehmigungsplus bei Mehrfamilienhäusern zurückzuführen: Auf sie entfallen 70% des Gesamtzuwachses. Das geht aus einer Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamts hervor, die das Center for Real Estate Studies im Auftrag des IVD erstellt hat. Demnach entfallen von den insgesamt knapp 64.100 genehmigten Wohnungen etwa 31.800 auf die 113 kreisfreien Städte. Allen voran ist das München mit 4.500 Einheiten, gefolgt von Berlin (2.751) und Hamburg (2.408). Bezogen auf die Einwohnerzahl wurden in Potsdam mit 6,72 Einheiten je 1.000 Menschen am meisten Einheiten genehmigt.