Neubaupreise für Wohnungen stiegen um 2,1 %

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Deutschland lagen im Februar 2013 um 2,1 % höher als im Februar 2012. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Bei der letzten Erhebung im November 2012 hatte der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat noch 2,5 % betragen. Von November bis Februar kletterten die Neubaupreise um 0,7 %. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden stiegen binnen Jahresfrist (Februar 2012 bis Februar 2013) um 2,7 %. Bei den Nichtwohngebäuden kletterten die Baupreise um 2,2 %, der Bau gewerblicher Betriebsgebäude verteuerte sich um 2,1 %.Quelle: THOMAS DAILY NEWS vom 09.04.2013

Sanierungs-Afa: Regierung will Vermittlungsausschuss anrufen

Die Bundesregierung will das Gesetz zur Förderung von Gebäudesanierungen nun doch in den Vermittlungsausschuss schicken. Dieser Punkt steht zumindest auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Bundeskabinetts. Nach den Plänen der Regierung sollen Vermieter und Selbstnutzer von Immobilien für energetische Sanierungsmaßnahmen Abschreibungen von 10 % nutzen können. Wegen der zu erwartenden Steuerausfälle war ein erster Anlauf des Gesetzes im Sommer am Widerstand der Länder im Bundesrat gescheitert.

Quelle:THOMAS DAILY GmbH "Morning News" vom 26.10.2011

Gebäudesanierung: Bundesrat lehnt 10-%-AfA ab

Der Bundesrat stimmte am Freitag zahlreichen Gesetzen zum Atomausstieg und dem Energiepaket zu. Lediglich der steuerlichen Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und Änderungen im Steuerrecht versagten die Länder ihre Zustimmung. Zu beiden Gesetzen können nun Bundestag oder Bundesregierung den Vermittlungsausschuss anrufen. Der Bundesrat hatte entgegen den Empfehlungen seiner Ausschüsse auf diese Möglichkeit verzichtet. Damit können Vermieter und Selbstnutzer von Immobilien vorerst die Abschreibung energetischer Sanierungsmaßnahmen von 10 % nicht nutzen. Die Länder hatten schon im Vorfeld für den von ihnen zu tragenden Anteil von 57,5 % der bis 2022 entstehenden Steuerausfälle von jährlich 1,5 Mrd. Euro eine Gegenfinanzierung gefordert. Weiterhin sollte für Eigennutzer die Förderung unabhängig von der Progression gleich hoch ausfallen, um nicht Besserverdienende stärker zu berücksichtigen.

Grunderwerbsteuer steigt ab März 2012 in Rheinland-Pfalz
Die Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz soll zum 1. März 2012 von 3,5% auf 5% steigen. So sehe es ein Gesetzentwurf vor, den die Landesregierung in der vergangenen Woche beschlossen habe, teilt das Finanzministerium mit. "Wir haben bewusst nicht den Jahresbeginn als Datum der Erhöhung gewählt. So hat der Steuerbürger Zeit, sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen", sagt Finanzminister Carsten Kühl. Im vergangenen Jahr habe das Land knapp 200 Mio. Euro an Einnahmen durch die Grunderwerbsteuer verbucht.

Quelle: Newsletter des IVD West 12/2011 vom 28.06.2011

 

Görtz baut Großbäckerei in Ludwigshafen
Etwa 8.000 qm groß soll der Gebäudekomplex werden, den die Bäckerei Görtz aus dem rhein-land-pfälzischen Neuhofen gerade in Ludwigshafen-Rheingönheim errichten lässt. Am Ortseingang soll bis Mitte 2012 in einem ersten Bauabschnitt ein Verwaltungs- und Verkaufsbereich mit knapp 1.200 m², sowie eine Produktion mit etwa 5.000 m² gebaut werden. Die Gastronomie soll 450 qm einnehmen. Für die Architektur ist Teepe Consult aus Neustadt an der Weinstraße verantwortlich.
 
NRW strebt einer Grunderwerbsteuer von 5% entgegen
Die Fraktionen der SPD und Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag haben einen Gesetzesentwurf zur Erhöhung der Grunderwerbsteuer eingebracht. Demnach soll der Satz ab 1. Oktober dieses Jahres bei 5% liegen. Derzeit ist er noch bei 3,5%. Die Fraktionen rechnen durch die Anhebung mit Mehreinnahmen von 150 Mio. Euro im laufenden Jahr und 400 Mio. Euro in der Folgezeit. Das Geld soll die Konsolidierung des Landeshaushalts unterstützen.

5% erheben inzwischen auch Brandenburg und Thüringen. Sachsen-Anhalt (geplant ab 2013), Schleswig-Holstein (ab 2012), Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wollen folgen. Bei 4,5% rangieren derzeit Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Berlin. Das Saarland verlangt 4%. Von einer Erhöhung bisher abgesehen haben Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Hessen und Bayern.

Fahnung nach Geldwäschern bundesweit verstärkt
Mitte Mai hat die Bundesregierung beschlossen, die europäische Initative gegen Geldwäsche auch gesetzlich stärker zu verankern. In rund 1,65 Mio. Betrieben deutschlandweit sollen Geldwäschebeauftragte ernannt werden. Der deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK sieht damit eine Kostenwelle von über 1,2 Milliarden Euro auf mittelständische und größere Unternehmen zukommen.


Grunderwerbsteuer steigt in Rheinland-Pfalz auf 5 %
Die rot-grünen Koalitionsverhandlungen sind abgeschlossen. Ein Ergebnis der Verhandlungen ist die Anhebung der Grunderwerbsteuer um 1,5 Prozentpunkte auf 5 Prozent.
 

 

NRW: Rot-Grün will Grunderwerbsteuer anheben
Die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen prüft derzeit eine Anhebung der Grunderwerbsteuer von aktuell 3,5% und 5%. Dies erklärte der Fraktionschef der NRW-Grünen, Reiner Priggen, in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen. Eine solche Anhebung würde dem klammen Land ein jährliches Einnahmeplus von rund 550 Mio. Euro bescheren. Auch die SPD sei der Idee nicht abgeneigt, war zu erfahren.

Dieser Plan stößt bei der nordrhein-westfälischen Wohnungswirtschaft auf strikte Ablehnung. "Ob aufgrund energetischer Anforderungen, der kontinuierlichen Anhebung des Grundsteuerhebesatzes durch die Kommunen oder nun die Grunderwerbsteuer ? die Kosten für die Immobilienbranche steigen in den vergangenen Jahren zum großen Teil politikgemacht", sagt Alexander Rychter, der Direktor des VdW Rheinland Westfalen. Dies stehe im absoluten Gegensatz zu den Forderungen der Politik an die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. "Die Wohnungs- und Immobilienunternehmen sollen sanieren, modernisieren, investieren. Geld kann man aber immer nur einmal ausgeben ? geht es mit der Grunderwerbsteuer an den Staat, schmälert das die Investitionen."

Quelle: Newsletter des IVD West 03/2010

 

IVD-Erschwinglichkeitsindes für selbst genutzte Wohnimmobilien

Immobilienpreise sind ein wichtiger Indikator für den Erwerb von wohnimmobilien. Aber erst das Zusammenspiel aus Immobilienpreisen, Zinsniveau und verfügbarem Einkommen vervollständigen das Bild für den Käufer einer Immobilie. Kann ich mir die Immobilien leisten oder nicht? Das Center for Real Estate Studies (CRES) kat im Auftrag des IVD den IVD-Erschwinglichkeitsindes entwickelt. und damit die Erschwinglichkeit von selbst genutzten Wohnimmobilien messbar gemacht!

Um es vorweg zunehmen, noch nie war es so erschwinglich wie heute, in Deutschland eine Wohnimmobilie zu erwerben! Das stetig abfallende Zinsniveau, die steigenden Haushaltseinkommen und die leicht fallenden Immobilienpreise sind verantwortlich dafür.

Stand: 11.11.2010 Quelle: IVD-News aus der Immobilienbewerter (ImmWert)

BLB.NRW lobt Wettbewerb für den Campus Leverkusen aus
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB.NRW) hat einen Gene-ralplanerwettbewerb für den Campus Leverkusen, den die Fachhochschule Köln im Leverkusener Stadtteil Opladen plant, ausgelobt. 20 ausgewählte Architektur- und Planungsbüros sollen für das Projekt Ideen entwickeln. Auf dem Areal der Neuen Bahn-stadt Opladen soll ein Wissenschaftsquartier mit Laboren, Bibliothek und Mensa entstehen, das "durch seine charakteristische Architektur eine eigene Identität verkörpert", so der BLB.NRW. Dabei kooperiere man eng mit der Fachhochschule Köln, der Neue Bahnstadt Opladen GmbH und der Regionale 2010 Agentur. Die Entscheidung des Preisgerichts soll am 10. Februar 2011 fallen. Die Entwürfe sind dann vom 14. bis zum 25. Februar 2011 in einer Ausstellung zu sehen.

Weltweite Wohnpreise steigen wieder
Die Preise für Wohnimmobilien ziehen weltweit wieder deutlich an. Das zeigt der Preisindex für Wohnimmobilien von Knight Frank, der 49 Länder berücksichtigt. In 69% der Staaten sind die Preise im zweiten Quartal gestiegen. Am Ende des ersten Quartals waren es noch 53%, Ende des zweiten Quartals 2009 nur 19%. Mit durchschnittlich 14,1% sind die Preise im asiatisch-pazifischen Raum am stärksten gestiegen. Spitzen-reiter in dieser Tabelle ist Singapur (37%), Deutschland belegt mit 2,8% höheren Wohnungspreisen Rang 30. Im Durchschnitt aller 49 Staaten kletterten die Preise um 3,9%. "Mit jedem neuen Quartal wird deutlicher, dass sich die globale Rezession immer weniger auf den Wohnimmobilienmarkt auswirkt", meint Liam Bailey, Chef-Researcher Wohnimmobilien bei Knight Frank.

Land NRW mietet 2.255 qm Bürofläche in Köln
Das Land Nordrhein-Westfalen hat für seine IT-Abteilung rund 2.255 qm Bürofläche in der Bonner Straße 205-209 im Kölner Stadtteil Bayenthal angemietet. Das Objekt aus dem Jahr 2002/03 befindet sich im Eigentum eines Immobilienfonds. Das Land, das einen Vertrag über zehn Jahre unterzeichnet hat, will etwa 120 Mitarbeiter aus dem nähe-ren Umfeld in der neuen Fläche zusammenziehen. Der Vertrag kam durch die Vermitt-lung des Düsseldorfer Maklerunternehmens Aengevelt in Zusammenarbeit mit VeInEn Immobilien zustande.

Bochum: Startschuss für Büroprojekt TQ13
Die Kölner Günther Fischer Gesellschaft für Baubetreuung startet in Bochum das Büro-projekt TQ13 in direkter Nachbarschaft zur Ruhr-Universität. Im Bochumer Technologiequartier sollen auf rund 12 ha Technologieunternehmen angesiedelt werden. Das Projekt TQ13 aus der Feder der Architekten Oxen + Partner soll auf 8.000 qm in zwei Bauabschnitten besonders energiesparende Büros auf den Markt bringen. Das Vorhaben ist aktuell das größte Büroneubauprojekt in Bochum. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 25 Mio. Euro. Mit der Vermarktung der Flächen ist das Essener IVD-Maklerunternehmen Brockhoff & Partner beauftragt. Christian Hansmann von dem Maklerhaus erklärt: "Wir stellen uns als Mieter hier Großnutzer vor und sind auch mit einem Interessenten für 4.000 qm Bürofläche in Verhandlung."

Parlamente bringen höhere Grunderwerbsteuer auf den Weg
Der saarländische Landtag hat Ende Oktober in erster Lesung die Erhöhung des Grunderwerbsteuersatzes behandelt. Damit ist der parlamentarische Prozess zur Grunderwerbsteuererhöhung in allen vier Ländern auf den Weg gebracht, die diesen Schritt zum 1. Januar 2011 angekündigt hatten. Endgültig beschlossen werden sollen die neuen Steuersätze bis Jahresende. Das Saarland rechnet durch den Anstieg des Steuersatzes auf 4% mit jährlichen Mehreinnahmen von 5,2 Mio. Euro für Land und Kommunen. In Niedersachsen und Bremen soll der Steuersatz künftig 4,5% betragen, wodurch Niedersachsen 100 Mio. Euro und Bremen 11 Mio. Euro mehr einnehmen will. Die brandenburgische Landesregierung rechnet durch eine Anhebung des Steuersatzes auf 5% mit um 37,5 Mio. Euro höheren Steuereinnahmen. Derzeit liegt der Steuersatz in allen betroffenen Ländern noch bei 3,5%.

Gebäudesanierung: Fördermittel sollen auf 950 Mio. Euro erhöht werden

Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm soll nun doch nicht zusammengestrichen werden. Wie aus Regierungskreisen verlautet, sollen Hausbesitzer im kommenden Jahr 500 Mio. Euro Fördermittel mehr zur Verfügung gestellt bekommen als zuletzt geplant. Damit würde sich das Fördervolumen auf 950 Mio. Euro erhöhen. Ursprünglich waren für 2011 Mittel von 870 Mio. Euro vorgesehen, die angedachte Reduzierung auf 450 Mio. Euro hätte also praktisch eine Halbierung bedeutet. Das CO2-Sanierungsprogramm ist Teil des Energiekonzepts der Bundesregierung, das am morgigen Dienstag vom Kabinett verabschiedet werden soll.

Stand 28.09.2010
 

 

Bessere Riester-Förderung
Die vierte und letzte Förderstufe der Riester-Rente tritt in Kraft. Die erforderliche Gesamtsparleistung (Mindesteigenbeitrag plus Zulage) steigt damit auf vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens. Die Eigenvorsorge besteht aus dem Eigenanteil und der Zulage, die der Staat direkt in den Altersvorsorgevertrag einzahlt. Gewährt werden eine Grundzulage sowie eine Kinderzulage für jedes Kind, für das Anspruch auf Kindergeld besteht. 2008 erhöhen sich für alle Riester-Sparer die Grundzulage auf 154 Euro und die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Für Kinder, die 2008 oder später geboren werden und kindergeldberechtigt sind, wird die Kinderzulage sogar auf 300 Euro pro Jahr aufgestockt.
 
Betriebliche Altersvorsorge bleibt sozialversicherungsfrei
Bereits seit 2002 haben Beschäftigte das Recht, einen Teil ihres Lohns oder Gehalts zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung umzuwandeln, um später eine Betriebsrente zu erhalten (Entgeltumwandlung). Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin muss diesem Wunsch nachkommen. Eine Pflicht des Arbeitgebers, sich an der Alterssicherung seiner Beschäftigten zu beteiligen, ist durch den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung allerdings nicht entstanden.
Die Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung wird in gleicher Form und Höhe wie bisher über 2008 hinaus unbefristet fortgesetzt.

 
Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung
Mit dem Persönlichen Budget haben Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es besteht ein Rechtsanspruch auf diese Leistungsform.
Das Persönliche Budget gibt Leistungsempfängern die Wahlfreiheit: auf Antrag bei den Rehabilitationsträgern können sie künftig zwischen einer Geldleistung oder einem Gutschein wählen. Diese treten an die Stelle der bisherigen Sachleistungen. Betroffene können damit ihre erforderlichen Aufwendungen selbst bezahlen. Das Persönliche Budget steht grundsätzlich für alle notwendigen Leistungen zur Verfügung.

Beitrag zur Arbeitslosenversicherung
Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt auf 3,3 von bisher 4,2 Prozent. Beschäftigte und Unternehmen werden dadurch im kommenden Jahr um mehr als sieben Milliarden Euro entlastet.
 
Bessere Riester-Förderung
Die vierte und letzte Förderstufe der Riester-Rente tritt in Kraft. Die erforderliche Gesamtsparleistung (Mindesteigenbeitrag plus Zulage) steigt damit auf vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens. Die Eigenvorsorge besteht aus dem Eigenanteil und der Zulage, die der Staat direkt in den Altersvorsorgevertrag einzahlt. Gewährt werden eine Grundzulage sowie eine Kinderzulage für jedes Kind, für das Anspruch auf Kindergeld besteht. 2008 erhöhen sich für alle Riester-Sparer die Grundzulage auf 154 Euro und die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Für Kinder, die 2008 oder später geboren werden und kindergeldberechtigt sind, wird die Kinderzulage sogar auf 300 Euro pro Jahr aufgestockt.
 
Betriebliche Altersvorsorge bleibt sozialversicherungsfrei
Bereits seit 2002 haben Beschäftigte das Recht, einen Teil ihres Lohns oder Gehalts zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung umzuwandeln, um später eine Betriebsrente zu erhalten (Entgeltumwandlung). Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin muss diesem Wunsch nachkommen. Eine Pflicht des Arbeitgebers, sich an der Alterssicherung seiner Beschäftigten zu beteiligen, ist durch den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung allerdings nicht entstanden.
Die Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung wird in gleicher Form und Höhe wie bisher über 2008 hinaus unbefristet fortgesetzt.
 

 

Weitere Entlastung des Mittelstandes
Mit dem Zweiten Mittelstandsentlastungsgesetz (MEG II) werden weitere Informationspflichten und bürokratische Lasten für Unternehmen abgeschafft. Einige Elemente des MEG II sind in Kraft getreten, so zum Beispiel Vereinfachungen bei der Gewerbeordnung und der Dienstleistungskonjunkturstatistik.

Preiskontrolle bei Strom und Lebensmitteln
Stromkonzerne jetzt verpflichtet, dem Kartellamt in Zweifelsfällen nachzuweisen, dass ihre Strom- und Gaspreise gerechtfertigt sind. Die Kartellbehörden können so künftig einen Missbrauch leichter feststellen. Die Unternehmen dürfen keine Entgelte oder Geschäftsbedingungen verlangen, die ohne sachlichen Grund ungünstiger sind als bei anderen Unternehmen. Es dürfen auch keine Preise verlangt werden, die in unangemessener Weise die Kosten überschreiten. Dies gilt für die Erzeugung, den Großhandel und den Vertrieb von Strom und Gas. Diese Regelung im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen gilt zunächst bis 2012. Sie soll jedoch so lange bestehen bleiben, bis ein wirksamer Wettbewerb hergestellt ist.
Künftig dürfen grundsätzlich auch keine Lebensmittel unter dem so genannten Einstandspreis verkauft werden. Das Bundeskartellamt versteht unter dem Einstandspreis den Herstellerpreis abzüglich aller Rabatte und Vergünstigungen. Diese Regelung begrenzt den ruinösen Preiswettbewerb. Kleine und mittlere Lebensmittelhändler werden so vor unbilligen Verdrängungspraktiken durch marktstarke Handelskonzerne geschützt.